Natur

In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die vor allem wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Dort zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite: Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen und weiten Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholder in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer die Insel prägen, könnte nicht größer sein. Die Zeit ist im Hinterland Sardiniens keineswegs stehen geblieben – neue Häuser, Geschäfte und Straßen haben das Gesicht verändert.

Annunci